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Projekt „Spielplatz-Patenschaften“ in der Stadt Amberg

Im Stadtgebiet Ambergs verteilt gibt es drei Kleinkinderspielplätze, 33 Spielplätze für Kinder bis zwölf bzw. 14 Jahre, 15 Bolzplätze, drei Streetballplätze und zwei Jugendtreffpunkte. Zusätzlich befinden sich im Stadtgebiet neun offizielle Spielwiesen und vier Spielpunkte im Bereich von Grünanlagen und in der Altstadt.

Am 28. Juli 2003 erschien in der Amberger Zeitung und in den Amberger Nachrichten ein Aufruf der Stadt Amberg, dass für die Spielplätze der Stadt Paten gesucht werden. Das Projekt „Spielplatz-Patenschaften“ fördert die Kinder- und Familienfreundlichkeit. Die Patenschaften können durch Einzelpersonen, durch Vereine oder Verbände oder durch Firmen übernommen werden. Voraussetzung ist die Bereitschaft, regelmäßig ein waches Auge auf die von ihnen betreuten Flächen und Geräte zu haben. Aus diesem Grund sollten sich die Paten in räumlicher Nähe zum Spielplatz befinden. Dadurch, dass die Paten in der Nachbarschaft des Spielplatzes wohnen haben sie auch die Kontakte zu den Kindern und Eltern in der Gegend. 

Die Übernahme einer Spielplatz-Patenschaft ist eine rein ehrenamtliche Angelegenheit, eine Vergütung oder Aufwandsentschädigung gibt es nicht. Lediglich erhalten Firmen, die eine Patenschaft übernehmen, die Möglichkeit auf dem Gelände eine Werbetafel anzubringen. 

Die Aufgabe der Ehrenamtlichen besteht darin, bei Verunreinigungen oder Beschädigungen diese an das Bauamt der Stadt Amberg zu melden, damit schnellstmöglich für Abhilfe gesorgt werden kann. Aber auch bei Problemen mit Kindern und Jugendlichen ist das Engagement der Spielplatz-Paten erwünscht, die in diesem Fall die Informationen weiterleiten oder selber zu vermitteln versuchen. Die Spielplatz-Paten werden bei Schwierigkeiten mit Kindern und Jugendlichen von der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Amberg unterstützt. 

Die Freiwilligen sind dadurch Bindeglied zwischen der Bevölkerung und der Verwaltung. In erster Linie sind die Ehrenamtlichen somit Vermittler zwischen Kindern, Jugendlichen, Eltern, Anwohnern und der Stadt. 

Durch das Engagement der Spielplatz-Paten hat sich die Situation auf den betreuten Flächen stark verbessert. Die Sicherheit und Sauberkeit auf den Plätzen hat deutlich zugenommen. Entstehende Konflikte konnten durch die Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen entschärft oder gar verhindert werden. Dadurch, dass die Spielplatz-Paten also Ansprechpartner für die Kinder und Eltern auf dem Platz bekannt sind, ergeben sich auch viele Kontakte in der Nachbarschaft untereinander. 

Die Spielplatz-Paten engagieren sich über ihre originären Aufgaben hinaus z. B. auch durch die Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt Amberg, innerhalb dessen in den Pfingstferien seit 2005 die Amberger Spielplatz- Rallye angeboten wird. Dabei gilt es auf verschiedenen Plätzen in der Stadt, die jeweils von den zuständigen Paten betreut werden, einige Aufgaben zu lösen. Auch Fragen zu den Spielplatz-Regeln müssen beantwortet werden. Zum Abschluss gibt es ein Fest auf dem Piratenspielplatz, einem Abenteuerspielplatz im ehemaligen Landesgartenschaugelände. Dabei werden kleine Preise verlost, die die Paten vorab organisieren. Durch dieses Angebot lernen die teilnehmenden Kinder und deren Eltern auch Spielplätze in anderen Stadtteilen als ihrem Wohngebiet kennen. So ergeben sich auch Bekanntschaften über das eigene Wohnumfeld hinaus. 

Einmal jährlich bedankt sich die Stadt Amberg bei den Spielplatz-Paten für das ehrenamtliche Engagement mit einer Einladung. Dieses Treffen dient auch der Vernetzung der Spielplatz-Paten untereinander. Die Möglichkeit sich über die Erfahrungen auszutauschen wird als sehr wichtig eingeschätzt. Aber nicht nur bei diesem „Dankeschön-Abend“ sondern auch bei den Arbeitstreffen zur Vorbereitung der Spielplatz-Rallye ergeben sich Möglichkeiten zum Austausch. Da sich viele Paten inzwischen untereinander kennen, kontaktieren sie sich auch direkt um verschiedene Fragen im Rahmen ihrer Spielplatz-Patenschaften zu besprechen. Auch dadurch, dass die Paten in verschiedenen Stadtteilen, verteilt über die ganze Stadt beheimatet sind, und dass sie verschiedensten Altersgruppen angehören ergeben sich im Austausch auch immer wieder neue Blickwinkel. Gerade die generationenübergreifende Zusammensetzung der Patenschaften hat sehr positive Effekte, da sowohl die jüngeren Paten von den Erfahrungen der Älteren profitieren als auch die älteren Paten durch den Kontakt mit den Jüngeren die Sichtweisen der Jugend nicht aus dem Blick verlieren. 

Weitere Informationen über das Projekt „Spielplatz-Paten“ in der Stadt Amberg sind über folgende Kontaktadresse erhältlich: 

Kommunale Jugendarbeit
Bruno-Hofer-Str. 8
92224 Amberg

Tel. (09621) 6509101
Fax (09621) 868-16

E-Mail: Jugendarbeit(at)Amberg.de

 

Link zum Kinderstadtplan (Popups zulassen!)